Vogelbeobachtung- Aiguamolls de l‘Empordà

Das Beobachten von Vögeln ist heute ein beliebtes Hobby. Verschiedene Vogelarten zu entdecken und zu bestimmen stellt eine große Herausforderung dar.

Nur wenige Kilometer von Can Bayre entfernt liegt der Naturpark Aiguamolls de l’Empordà. Hier kann man ruhige Spaziergänge genießen oder auch mit einem Fernglas verschiedene Vogelarten genauer beobachten.

Das Sumpfgebiet Aiguamolls de l‘Empordà ist einer der wichtigsten Naturräume in Katalonien, mit einer großen Vielfalt an Tierarten. Diese Gebiet ist bestens geeignet zur Vogelbeobachtung, denn die Vögel suchen in diesem Gebiet Schutz und Geborgenheit. Über 300 Vogelarten leben hier, viele davon stehen unter Naturschutz und sind von bestechender Schönheit.

Vögel sind die wichtigsten Vertreter der Fauna hier. Bis heute wurden insgesamt 329 verschiedene Vogelarten gezählt, 82 davon nisten regelmäßig in diesem Naturpark. Vor allem Vogelarten, die am Wasser leben sind hier häufig zu finden.

In der Zeit der Vogelwanderungen (Februar – Juni und Juli – Oktober) nutzen tausende von Zugvögeln dieses Feuchtgebiet zur Rast und zur Nahrungsaufnahme.

www.parcsdecatalunya.net

Mittelalterliche Dörfer

Es lohnt sich, einige der vielen Dörfer im Alt Empordà zu besichtigen. Besonders erwähnenswert ist dabei Castelló d'Empúries mit seiner mittelalterlichen Stadtkern und der gotisch-romanischen Kirche; das historische Gebäudeensemble von Peralada mit dem Kreuzgang von Sant Domènec aus dem 11. Jahrhundert und das Kloster Convento del Carmen mit seinem gotischen Kreuzgang; ebenso das romanische Kloster von Santa Maria de Vilabertran aus dem 11. Jahrhundert; der malerische Ort Sant Llorenç de la Muga mit seiner gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtmauer und der alten Brücke aus dem 14. und 15. Jahrhundert oder das historisch bedeutende Sant Martí d’Empúries, das von den Griechen gegründet wurde

www.castello.cat
www.trobadors.org
www.museucastellperalada.com
www.mhcat.net

Das Dalí-Dreieck

Das sogenannte Dalí-Dreieck beginnt mit dem Theatermuseum in Figueras, in dem Werke wie Galarina, Das Gespenst des Sex-Appeal oder Leda atomica ausgestellt sind, zweiter Punkt ist das Dalí Haus in Portlligat, in dem der Künstler sein Haus-Atelier installiert hatte und in dem Möbel und persönliche Gegenstände Dalí's zu sehen sind und den Endpunkt bildet das Schloss von Gala in Púbol, das Dalí Gala schenkte, um damit sein Versprechen einzuhalten, sie zur Königin eines Schlosses zu machen. In diesem Schloss können die privaten Räume seiner Muse besichtigt werden, ebenso ihre Sammlung an Kleidern der Haute Couture. In der Gruft des Schlosses fand Gala ihre letzte Ruhestätte.

www.salvador-dali.org

L’Escala und die Ausgrabungen von Empúries

L’Escala ist ein bekannter Fischerort, denn hier befinden sich die griechisch-römischen Ausgrabungen von Empúries, der wichtigsten archäologische Fundstätte an der Costa Brava. Die Ruinen liegen sehr schön direkt am Meer. Nur etwa 500m von Empúries entfernt ist der Ort Sant Martí de Empúries und die griechische Hafenmole.

Strände: besonders erwähnenswert sind Cala Montgó, Riells und die Strände von Empúries.

www.mac.es
www.costabrava.org

Cadaqués und das Cap de Creus

Das Cap de Creus ist ein besonders interessanter Naturpark, der sich über die See- und die Landseite erstreckt. Zahlreiche Tier- und Pflanzenarten sind hier anzutreffen, einige davon einzigartig auf der Welt. Die Landseite umfasst die Orte Cadaqués, Llançà, Port de la Selva, Pau, Palau-Saverdera und Roses. In Port de la Selva befindet sich das Kloster Sant Pere de Rodes, erbaut im romanischen Stil zwischen dem 10. und 12. Jahrhundert.

Die Küste des Cap de Creus ist landschaftlich besonders wertvoll, mit beeindruckenden Steilküsten und Buchten sowie einer unglaublich reichhaltigen Unterwasserwelt. An der Spitze des Cap de Creus befindet sich der bekannte Leuchtturm mit dem gleichen Namen.

Cadaqués liegt mitten im Cap de Creus, am nördlichsten Teil der katalanischen Küste. In der gut erhaltenen Altstadt mit den gepflasterten Gassen ragt die Kirche Santa Maria aus den weiß getünchten Häusern hervor. Museen und Kunstgalerien laden zum Besuch.

Buchten und Strände: Cadaqués, Cap de Creus (Cala Jugadora), Llançà (Grifeu, Cap Ras..) El Port de la Selva, Cala Montjoi, Cala Jóncols, Colera, Bahia de Roses (Almadrava).

www.costabrava.org
www.visitcadaques.org
www.parcsdecatalunya.net

Naturschutzgebiet der Serra de l’Albera

Mit seinen Dolmen, Megalithbauwerken, romanischen Kirchen, der Burg von Requesens aus dem 11. Jahrhundert und dem Kloster von Sant Quirze de Colera verfügt dieses Gebiet über ein reiches historisches und bauwerkliches Erbe. Auch die Tier- und Pflanzenwelt ist bemerkenswert, ebenso wie das Naturreservat zum Schutz der Mittelmeerschildkröte in Sant Quirze. Das Albera-Reproduktionszentrum für Schildkröten in Garriguella kann man besichtigen.

www.parcsdecatalunya.net
www.tortugues.cat
es.salines-bassegoda.org

Baix Empordà

Die Bauwerke der mittelalterlichen Ortskerne von Pals, Peratallada, Monells oder Romanyà sind besonders sehenswert; hier kann man an Küstenwegen, den sogenannten Caminos de Ronda, am Meer entlangspazieren oder in einer der Buchten von Begur, Calella oder Tamariu baden. In Ullastret befindet sich eine iberische Siedlung, die besichtigt werden kann.

www.costabrava.org
www.baixemporda.cat
www.empordanet.com

Girona

Im Barri Vell, dem Altstadtkern, befindet sich ein Großteil des künstlerischen Erbes der Stadt, wie etwa das sogenannte Call Viertel (das Judenviertel). Dieser Teil der Stadt ist einer der besterhaltenen mittelalterlichen Ortskerne in Europa, mit seinen karolingischen Mauern, der Kathedrale mit dem breitesten gotischen Kirchenschiff der Welt und den arabischen Bädern, die sich an der Stadtmauer befinden. Auch ein Besuch der Kirchen Sant Pere de Galligants, Sant Feliu und Sant Nicolás sowie der bemerkenswerten Häuser am Fluss Onyar lohnt sich.

www.girona.cat
www.ajuntament.gi
www.gironatempsdeflors.net

Besalú und La Garrotxa

Besalú hat eines der besterhaltenen historischen und künstlerischen Ensembles aus der Zeit des Mittelalters in Katalonien, mit seinen Kirchen und Bauwerken aus der Romanik und Gotik. Im alten jüdische Viertel befindet sich das Mikwe, das Haus des rituellen Reinigungsbades, das einzige bisher entdeckte jüdische Badehaus auf der iberischen Halbinsel. Die imposante romanische Brücke über den Fluss Fluviá ist ein weiterer Überrest der Grafschaft von Besalú.

La Garrotxa ist der Landkreis der Vulkane; im Naturpark des Vulkangebietes von La Garrotxa kann man die bekannten Vulkane Santa Margarita, Croscat und Roca Negra bestaunen. Der Kater des erstgenannten Vulkan hält in seinem Inneren eine Überraschung bereit, denn dort befindet sich eine kleine Kapelle aus der Zeit der Romanik.

Auf halbem Wege zwischen Santa Pau und Olot liegt ein üppiger Buchenwald, Fageda d'en Jordá genannt.

Interessant sind auch folgende Dörfer: Santa Pau, Beget, Sant Feliu de Pallerols, Els Hostalets d'en Bas.

www.besalu.cat
www.turismegarrotxa.com
www.parcsdecatalunya.net

Der Süden Frankreichs

Nach Südfrankreich ist es nicht weit, es lohnt sich, Orte wie Ceret zu besuchen, mit seinem Museum für moderne Kunst und seinem Samstagsmarkt. Auch der Küstenort Colliure ist sehenswert, zum Anfang des 20. Jahrhunderts war er Anziehungspunkt für zahlreiche Künstler, hier fand Antonio Machado seine letzte Ruhestätte; Perpignan, Castelnou gilt als einer der schönsten Orte in Frankreich, ein befestigter mittelalterlicher Ort, umgeben von einer Stadtmauer; in Elne lohnt ein Besuch des Marmorkreuzgangs der Kathedrale Santa Eulalia.

www.sunfrance.com